Bad Bocklet Blog
Führung im Graf-Luxburg-Museum: Ein blaues Kunstwerk trifft auf gräfliche Wohnkultur
Die nächste öffentliche Führung der Museen Schloss Aschach führt am Sonntag, den 25. Oktober 2026, durch das Graf-Luxburg-Museum. Ab 15.15 Uhr erhalten Interessierte Einblick in das Leben der gräflichen Familie von Luxburg, die Schloss Aschach über zwei Generationen bewohnte.
Gräfin Luise und Graf Friedrich von Luxburg erwarben und renovierten Schloss Aschach 1874 und statteten es mit einer prachtvollen Einrichtung aus. Ihr Sohn Graf Karl ergänzte die Räume später insbesondere um zahlreiche ostasiatische Kunstgegenstände. Seine Ehefrau Gräfin Carola bewohnte das Schloss bis 1968 und vermachte es anschließend mitsamt der Einrichtung dem Bezirk Unterfranken.
Auch ein „Fremdgänger“ des Tauschprojekts „Kunst geht fremd … und macht blau“ ist Teil des Rundgangs: Der AKT-IONS-STUHL von Michael Heide aus dem Jahr 1991 stammt aus dem Kloster Wechterswinkel (Sammlung Landkreis Rhön-Grabfeld) und verbindet Sitzmöbel und Kunstobjekt. Wie sich das Werk in das historische Ambiente des Graf-Luxburg-Museums einfügt, erfahren die Teilnehmenden bei der Führung.
Für die Teilnahme an der Führung ist der Museumseintritt zu entrichten. Eine Anmeldung ist vorab unter 09708/704188-20 oder [email protected] möglich.
Bildnachweis: © Museen Schloss Aschach, Foto: Josefine Glöckner
Über die Museen Schloss Aschach
Die Museen Schloss Aschach im Überblick
- Im Graf-Luxburg-Museum können sich Besucherinnen und Besucher in den ehemaligen Wohnräumen wie zu Gast bei der gräflichen Familie von Luxburg fühlen. Zu sehen sind hier auch die Kunstsammlungen mit Gemälden und Plastiken der Gotik und Renaissance sowie mit ostasiatischen Porzellanen und Bronzen aus dem gräflichen Besitz.
- Das Volkskundemuseum im barocken Fruchtspeicher vertieft die Eindrücke vom bäuerlichen Leben von 1850 bis 1950. Es zeigt das Wohnen und Arbeiten in der Rhön.
- Im Schulmuseum im ehemaligen Gärtnerhaus besichtigen Gäste einen Schulsaal aus der Zeit um 1900. Es sind Unterrichtsmaterialien, wie z. B. die damals wichtigen Schulwandbilder u. v. m., zu sehen.