Bad Bocklet Blog
Endspurt bei „Verstrickt und zugenäht“: Noch bis 8. November textile Geschichten entdecken
Nur noch wenige Wochen bleibt Zeit für einen Besuch der Sonderausstellung „Verstrickt und zugenäht“ in den Museen Schloss Aschach! Noch bis zum 8. November 2026 lädt die Ausstellung dazu ein, in die Welt textiler Handarbeit einzutauchen und zu entdecken, welche Bedeutung Nähen, Flicken, Stricken und andere Handarbeitstechniken früher im Alltag der Menschen hatten und heute noch haben.
Von der Spinnstube über den Handarbeitsunterricht in der Schule und das Nähen in Notzeiten bis zu Mode und Schnittmustern der 1950er und 1960er Jahre zeigt die Ausstellung ganz unterschiedliche Facetten der Arbeit mit Stoff und Faden. Auch der Blick auf die Gegenwart kommt nicht zu kurz: Persönliche Geschichten von Menschen, die bis heute mit textilen Materialien arbeiten, machen deutlich, wie vielfältig und aktuell das Thema Handarbeit ist.
Ausprobieren ausdrücklich erwünscht! Die Mitmachstationen in der Ausstellung laden dazu ein, textile Materialien zu ertasten, Rätsel zu lösen und verschiedene Techniken selbst auszuprobieren. Auch eine eigene Kinderebene mit ausgewählten Objekten ermöglicht jungen Gästen einen spielerischen Zugang zur Ausstellung.
Wer die Ausstellung noch nicht gesehen hat, sollte die Gelegenheit nutzen. Auch Erwachsenen- und Kindergruppen sind herzlich willkommen, die Ausstellung gemeinsam bei einem geführten Rundgang oder einer interaktiven Führung zu entdecken. Bei Interesse können sie sich für einen individuellen Termin unter [email protected] oder 09708/704188-20 melden.
Bildnachweis: © Museen Schloss Aschach, Foto: Josefine Glöckner
Über die Museen Schloss Aschach
Die Museen Schloss Aschach im Überblick
- Im Graf-Luxburg-Museum können sich Besucherinnen und Besucher in den ehemaligen Wohnräumen wie zu Gast bei der gräflichen Familie von Luxburg fühlen. Zu sehen sind hier auch die Kunstsammlungen mit Gemälden und Plastiken der Gotik und Renaissance sowie mit ostasiatischen Porzellanen und Bronzen aus dem gräflichen Besitz.
- Das Volkskundemuseum im barocken Fruchtspeicher vertieft die Eindrücke vom bäuerlichen Leben von 1850 bis 1950. Es zeigt das Wohnen und Arbeiten in der Rhön.
- Im Schulmuseum im ehemaligen Gärtnerhaus besichtigen Gäste einen Schulsaal aus der Zeit um 1900. Es sind Unterrichtsmaterialien, wie z. B. die damals wichtigen Schulwandbilder u. v. m., zu sehen.