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Große Fahrt auf kleinem Raum – Buddelschiffe und ihre Welt

21.05.2026

Im Graf-Luxburg-Museum der Museen Schloss Aschach können Besucherinnen und Besucher derzeit zehn faszinierende Buddelschiffe und weitere Objekte des Modellbauers Matthias Schultz entdecken. Die Salonausstellung „Große Fahrt auf kleinem Raum – Buddelschiffe und ihre Welt“ stellt die filigranen Modelle ausgewählten Objekten aus der hauseigenen Sammlung gegenüber und eröffnet so spannende Einblicke in die Welt der Schifffahrt und Modellbaukunst.

So wird etwa das Buddelschiff „Flämische Galeone“, ein detailreich gestaltetes Kriegsschiff, durch die Darstellung eines Längsschnitts eines großen Kriegsschiffs aus dem Jahr 1875 ergänzt. Die historische Illustration vermittelt anschaulich den inneren Aufbau solcher Schiffe sowie die Abläufe an Bord.

Da die Museen Schloss Aschach über eine umfangreiche ostasiatische Sammlung verfügen, liegt ein besonderer Schwerpunkt der Schau auf fernöstlich inspirierten Arbeiten von Matthias Schultz. Zu sehen sind unter anderem zwei Dschunken, ein Drachenboot sowie ein Stupa in der Flasche. Ergänzt werden diese Exponate unter anderem durch einen Porzellanteller, einen Altarbehang und ein Miniaturmodell eines Stupas aus der Zeit zwischen 1500 und 1800. Auf diese Weise erhalten Gäste Einblicke in die Bedeutung glücksverheißender Symbole und die ostasiatische Kultur.

Darüber hinaus zeigt die Ausstellung mit einem sogenannten Eingerichte sowie einer Flaschenpyramide auch die Ursprünge des Buddelschiffbaus. Ein besonderes Highlight darf außerdem nicht fehlen: Matthias Schultz’ Weltrekordschiff. Mit einer Länge von 380 Millimetern gilt es als das weltweit größte freischwebende Buddelschiff. Für dieses außergewöhnliche Werk erhielt er im September 2024 einen Weltrekordtitel.

Die Salonausstellung ist bis zum 8. November 2026 zusehen. Sie kann während der Öffnungszeiten der Museen Schloss Aschach besucht werden: Dienstag bis Freitag von 14.00 bis 17.00 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11.00 bis 17.00 Uhr.

Bildnachweis: © Museen Schloss Aschach, Josefine Glöckner

Große Fahrt auf kleinem Raum – Buddelschiffe und ihre Welt

Über die Museen Schloss Aschach

Die Museen Schloss Aschach im Überblick

  • Im Graf-Luxburg-Museum können sich Besucherinnen und Besucher in den ehemaligen Wohnräumen wie zu Gast bei der gräflichen Familie von Luxburg fühlen. Zu sehen sind hier auch die Kunstsammlungen mit Gemälden und Plastiken der Gotik und Renaissance sowie mit ostasiatischen Porzellanen und Bronzen aus dem gräflichen Besitz.
  • Das Volkskundemuseum im barocken Fruchtspeicher vertieft die Eindrücke vom bäuerlichen Leben von 1850 bis 1950. Es zeigt das Wohnen und Arbeiten in der Rhön.
  • Im Schulmuseum im ehemaligen Gärtnerhaus besichtigen Gäste einen Schulsaal aus der Zeit um 1900. Es sind Unterrichtsmaterialien, wie z. B. die damals wichtigen Schulwandbilder u. v. m., zu sehen.
Die Museen Schloss Aschach sind eine Einrichtung des Bezirks Unterfranken. Geöffnet sind sie von April bis Ende Oktober. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen 11.00 bis 17.00 Uhr. Für Gruppen gibt es Angebotspakete, Sonderpreise, individuelle Führungen mit Gräfin Carola, Freiplätze für den Fahrer u.v.m.